Die Corona-Infektionszahlen bestimmen in Deutschland nach wie vor das politische Handeln. Sie mögen ein wichtiger Indikator für die Dynamik der Pandemie sein, aber die Politik macht es sich zu einfach, wenn sie nahezu ausschließlich auf diesen Wert abstellt. Es gibt andere Parameter, die ebenso wichtig sind und bei politischen Entscheidungen stärker Berücksichtigung finden sollten.

  • Die Rate der positiv getesteten Personen lag im März bei 9% und liegt seit Juni unverändert unter 1%.
  • Krankenhausaufenthalt: Die Zahl der CoronaErkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden mußten, betrug im April 22% und liegt heute bei 4%. D.h. der Anteil schwerer Corona-Fälle sinkt immer weiter.
  • Intensivstation: Im April mußten fast 3000 Corona-Patienten intensiv-medizinisch behandelt werden, heute sind es weniger als 250.
  • Todesfälle: Im März/April meldete das RKI wöchentlich 2000 Menschen die an bzw. iVm Corona gestorben sind, derzeit sind es 20-30 pro Woche. In den vergangenen Jahren starben im August jede Woche ca. 16 000 Menschen in Deutschland d.h. statistisch hat sich die Sterblichkeit durch Corona nicht signifikant erhöht.

Diese Zahlen bestärken mich in meiner Überzeugung, dass die Angst und die Corona-Hysterie in unserem Land mehr Schaden anrichten als das Virus selbst.