65% der Bevölkerung sind gegen Gender-Sprache

Nach einer Umfrage von Infratest Dimap sind 65% der deutschen Bevölkerung gegen die Gender-Sprache. Selbst bei den Wählern der Grünen sprechen sich 48% gegen eine „geschlechtergerechte“ Sprache aus, nur 47% sind dafür. Bei der SPD sind 57% dagegen, bei der Union 68%, bei der Linken 77%, bei der FDP 72% und bei der AfD 83%. Die Umfragewerte zeigen, dass sich die Menschen nicht ideologisch gängeln lassen wollen, weil sie ahnen, dass ein Anschlag auf die Freiheit der Sprache ein Anschlag auf die Freiheit des Denkens ist. Es scheint doch noch so etwas wie den gesunden Menschenverstand zu geben.

Friedrich Merz fordert Verbot der Gender-Sprache

Friedrich Merz fordert nach französischen Vorbild ein Verbot der Gender-Sprache in öffentlichen Einrichtungen. Der Hamburger CDU-Chef Christoph Bloß folgt ihm. Wenn sich die Union noch als Volkspartei versteht, dann wird es höchste Zeit dass Armin Laschet als Kanzlerkandidat dieses Thema aufgreift – das ist er den Stammwählern der Union schuldig!

„Menschenrecht auf Abtreibung“

Vier Parteien, die Grünen, SPD, Linke und FDP fordern in ihrem Wahlkampf 2021 ausdrücklich ein „Menschenrecht auf Abtreibung“. Sie wollen: vollständige staatliche Finanzierung, Ausbildungspflicht im Medizinstudium und sogar die Verpflichtung von Krankenhäusern, Abtreibungen durchzuführen, sowie die Abschaffung der §§ 218 und 219 StGB.

Abtreibung = aktive Tötung

Bei dem „Recht auf Abtreibung“ geht es nicht um abstrakte „Selbstbestimmung“ sondern um eine umumkehrbare Entscheidung über Leben und Tod. Das Herz jedes Kindes schlägt bereits ab dem 21. Lebenstages! Fortschritt und Zukunft kann es nur durch die Bewahrung des Lebens geben, nicht durch aktives Töten.

Unsere Abgeordneten sollten sich den Film „Unplanned“ anschauen

Der Film „Unplanned“, der von den Abtreibungsbefürwortern boykottiert und bekämpft wird, zeigt die grausame Wirklichkeit der Abtreibung. Ich bin der Initiative „Christdemokraten für das Leben e.V.“ sehr dankbar, dass sie allen Abgeordneten den beeindruckenden Film zusendet. Er beschreibt das Wirken der Abtreibungslobby sowie die Arbeit von Planned Parenthood, zu deren Dachorganisation auch ProFamilia gehört!

Anti-Abtreibungsfilm „Unplanned“ auf DVD-Bestsellerliste vom „Spiegel“

Obwohl sich in Deutschland kein Verleih fand, der den Film „Unplanned – Was ich sah, änderte alles“ ins Kino bringen wollte und der Film von den Mainstream-Medien ignoriert und nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt wurde, steht er auf Platz 4 der Spiegel-Bestsellerliste der meistverkauften DVD`s.

Ein Lernstück für Medienschaffende

Der Erfolg dieser DVD ist eine Sensation und ein Lernstück für Medienschaffende, die häufig nach dem Motto verfahren: „was nicht passt, wird ignoriert“. Die deutsche Kino- und Medienwelt sollte sich selbstkritisch damit auseinandersetzen und die notwendigen Schlüsse daraus ziehen, denn nicht der eigene Erwartungshorizont sollte das Maß aller Dinge sein. Es mag ärgern oder verstören, dass sich ausgerechnet dieser Film erdreistet, an der vierten Macht vorbei so erfolgreich zu sein. Aber es zeigt, dass die Menschen eigenverantwortlicher denken und entscheiden als manche Kulturkritiker ahnen. Mit der harten Realität der Abtreibung konfrontiert, scheint die schöne Theorie des Frauenrechts auf Abtreibung ins Wanken zu geraten.

Für mich ist der Erfolg von „Unplanned“ eine große Ermutigung öfter mal gegen den Mainstream zu schwimmen.

(DVD EAN 4051238076967, 15€, USA 2020, 105 Minuten, Regie: Chuck Konzelman, Cary Solomon)

Sind Gegner der Frauenweihe Rassisten?

Johanna Rahner, Theologin und Vorsitzende des Katholisch-Theologischen Fakultätentages hat auf einem Frauenforum Gegner der Frauenweihe als RASSISTEN bezeichnet.

Statt Wertschätzung pflegt Frau Prof. Rahner eine Kultur der Verachtung

Sie verunglimpft damit nicht nur alle Christen, die dem Lehramt unserer Kirche anhängen sondern auch alle Menschen die unter Rassismus leiden und um ihr Leben fürchten. Wie kann es sein, dass Theologie-Professoren Inhalte lehren, die diametral im Gegensatz zu unseren überlieferten Glaubensinhalten stehen?

Respektlos gegenüber Lehramt und zeitlosen Glaubensinhalten

Wenn das Lehramt der Kirche von unseren Theologie-Professoren nicht nur noch respektiert wird, wenn es mit den eigenen Positionen übereinstimmt, dann sind diejenigen, die so denken , auf dem Weg in eine andere Kirche. Es wäre deshalb nur konsequent, wenn sie ihre Berufungsurkunde zurückgeben, weil sie nicht mehr im Auftrag der katholischen Kirche handeln.

Islamophobie in Europa?

Im Oktober 2020 wurde in Paris der Lehrer Samuel Party geköpft, weil er angeblich islamische Gefühle verletzt hat. In der nordenglischen Stadt Batley wurde aktuell ein Lehrer suspendiert, weil er in seinem Unterricht Mohammed – Karikaturen gezeigt hat.

Werke von Mozart und Beethoven aus dem Lehrplan gestrichen

Zeitgleich nimmt die Universität Oxford im Studiengang Musik die Werke von Mozart und Beethoven vom Lehrplan, weil ihr „Notensystem kolonialistisch sei und diese weiße, europäische Musik aus der Zeit der Sklaverei bei den farbigen Studenten großes Leid auslösen könne“.

Zensur: Dante´s “ Göttliche Komödie“ verletzt islamische Gefühle

In den Niederlanden ist kürzlich eine zensierte Übersetzung von Dante´s „Göttlicher Komödie“ erschienen, in der die Passage über den Propheten Mohammed, der im Hölleninferno schmort, einfach gestrichen wurde. Dante´s Grab in Ravenna muss inzwischen ständig bewacht werden, weil gefühlsverletzte Islamisten über den Tod hinaus ihr eigenes „Inferno“ mit ihm planen. Diese Entwicklung erscheint mir mehr als bedenklich

Die – dauerempörten – Herren Muslime fordern Grenzen der Meinungsfreiheit

Im vorauseilendem Gehorsam oder auch aus purer Angst werfen sich Universitäts- und Schulleitungen pflichtbewußt in den Staub und versichern, dass sie ihre Fehler eingesehen haben. Viele „Gutmenschen“ in Deutschland sind sogar der Meinung, dass die oben genannten Lehrer Mitschuld tragen an ihrem Schicksal.

„Zivilisationen sterben nicht, sie begehen Selbstmord“

Arnold J. Toynbee

„Die Unterwerfung“

Der Roman „Die Unterwerfung“ von Michel Houellebecq spielt im Jahr 2022 in Paris. Es geht um die schleichende Islamisierung Frankreichs.

Europa – opportunistisch und ohne Rückgrat gegenüber dem Islam

Der Islam übernimmt Europa ohne Gewalt. Die säkulare Gesellschaft ohne Halt und ohne Glaube hiesst weiße Fahnen und beugt sich freiwillig den Wünschen finanzstarker islamistischer Investoren. Diese Unterwerfung hat auch in Deutschland schon begonnen. In unserer übersättigten und sinnentleerten Gesellschaft können sich muslimische Scharia-Regeln breit machen ohne auf Widerstand zu stoßen.

Scharia-Regeln dürfen dem Grundgesetz nicht widersprechen

Uns fehlt der Mut, islamische Glaubenssätze, die im Widerspruch zu unser Kultur und zum Grundgesetz stehen, klar zu benennen und sich kritisch damit auseinanderzusetzen. Der Islam kann sich zurücklehnen und zuschauen, wie wir mutwillig unsere eigene Tradition zerstören und wie Medien und Politik unsere christlichen Kirchen als vermeintlichen Endgegner demontieren.

Debatten über Gender, Frauenbild und Homoehe mit den Herren Muslimen?

Wenn sich unser Staat freiwillig und opportunistisch dem Islam unterworfen hat, dann werden unsere gutmeinenden hypersensiblen Aktivisten aus Politik und Gesellschaft merken, dass sie die Debatten über Gender, Frauenbild und Homoehe nicht mit den christlichen Kirchen hätten führen müssen sondern mit der Religion, die sich nicht scheut, solche Debatten auch mitten in Europa mit Macheten zu beenden.

Kirchenaustritt

Mal ist es die Regensburger Rede von Papst Benedikt, mal der Austritt aus der Schwangerenberatung, mal die Frage der Frauenordination und die Sexualmoral oder die Missbrauchsaufarbeitung und die Voten der Glaubenskongregation zur Mahlgemeinschaft und zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, womit man seinen Kirchenaustritt begründet.

Die Suche nach Rechtfertigungsgründen

Ich bin davon überzeugt, dass die Mehrheit derjenigen, die der Kirche den Rücken kehren, es ohnehin vorhatten. Meist sind es Menschen, die eine distanzierte oder gleichgültige Beziehung zur Kirche pflegen und nach einer passenden Rechtfertigung suchen.

keiner sagt, er will die Kirchensteuer sparen

Für Kirchenmüde gibt es ausreichend Vorwände, aus der kath. Kirche auszutreten. Ich glaube, dass bei vielen, die der Kirche ohnehin fern stehen, das Ersparen der Kirchensteuer eine nicht unmaßgebliche Rolle spielt – aber wer gibt so etwas Profanes schon gerne öffentlich zu!

Ohne Einheit zerlegt sich die Kirche in Deutschland selbst

Die „Wahrung der Einheit“ ist Aufgabe der Bischöfe. Bischof Bätzing steht den Zielen des „Synodalen Weges“ positiv gegenüber und die breite Mehrheit der deutschen Bischöfe schweigt dazu. Die Bischöfe Maria Hanke, Stefan Oster, Rudolf Voderholzer u.a., die hinter den Voten aus Rom stehen, werden ignoriert.

Wird die Kirche attraktiver, wenn sie dem Zeitgeist folgt?

Viele unserer Bischöfe glauben das offenbar und wollen, dass sich die Kirche den Anforderungen der säkularen Welt anpasst. Theologie sei immer zeitgeistig gewesen, sagt der Mainzer Bischof Kohlgraf und Kardinal Marx befürchtet, dass die Kirche den Anschluss an die „neue Epoche“ verpasst.

Die Grundfrage in diesem Konflikt lautet:

Gibt es „zeitlos gültige Wahrheiten“, an denen die Kirche festhalten muss oder ist es Aufgabe der Kirche, sich stets geschmeidig dem Zeitgeist anzupassen? Die 2.000 jährige Geschichte unserer Kirche mit all ihren Märtyrern zeigt, dass sie sich nicht an eine antike, heidnische oder moderne säkulare Welt angepasst hat.

Die Wahrheit gerät aus der Mode – warum gesellschaftliche Ächtung oder gar den Tod riskieren

Die „neue Epoche der Kirche“, von der Kardinal Marx spricht, kennt keine „Wahrheit“ mehr, für die man gesellschaftliche Ächtung oder – in manchen Teilen der Erde – sogar den Tod riskiert. Die Mehrheit des deutschen Episkopats schweigt dazu und nimmt damit billigend in Kauf, sich von „zeitlos gültigen Wahrheiten“ der Weltkirche zu verabschieden und sich gegen Rom zu stellen um in Deutschland gesellschaftlich anschlussfähig zu bleiben.

Die Thesen des Synodal-Forums I

wer diese Thesen liest, merkt schnell, wohin die Reise gehen soll. Ich bin davon überzeugt und bete darum, dass der Grundtext des Synodal-Forums I in dieser Form nie die Grundlage des kirchlichen Lebens in Deutschland wird. Mit Papst Franziskus hoffe ich, „dass der Hl. Geist endlich den Synodalen Weg erfassen möge“

Bischöfe sägen den Ast ab, auf dem sie sitzen

Sollte dieser Text final beschlossen werden, hätten die deutschen Bischöfe den Ast abgesägt, auf dem sie sitzen und könnten ihre Mitra Komikern und Kabarettisten überlassen, die ja jetzt bekanntlich in deutschen Kirchen predigen dürfen.

Sie jammern, statt für Klarheit zu sorgen

Unsere Oberhirten jammern und reden von der nicht mehr systemrelevanten Kirche und ihrem desaströsen Erscheinungsbild und erzeugen ein Betroffenheitsklima, das Atemnot auslöst.

Auch in der Apostelgeschichte gab es Sünde und Schuld

Auch die Evangelien kennen schwierige Situationen, in denen Jesus und später die Apostel Antworten geben mußten – sie haben mutig für Klarheit gesorgt und nicht gejammert, auch wenn viele Anstoß nahmen und wieder gegangen sind.

Evangelisierung ist das Gebot der Stunde

Seit über 50 Jahren wird die Glaubensweitergabe in den Familien und im Religionsunterricht unseres Landes vernachlässigt. Wie aber sollen Eltern, die selbst die christlichen Glaubensinhalte nicht mehr kennen, ihre Kinder religiös erziehen. Evangelisierung ist deshalb das Gebot der Stunde – aber die darf auf dem Synodalen Weg ja nicht behandelt werden.

Papst Franziskus setzt weltweiten SYNODALEN PROZESS in Gang

Die Moraltheologin Katharina Westerhorstmann schlägt vor, den synodalen Weg in Deutschland vorerst auszusetzen und sich an dem von Papst Franziskus eingeleiteten weltweiten Synodalen Prozess zu beteiligen, die falschen Weichenstellungen zu stoppen und einen Neuanfang zu wagen, der die katholische Kirche in Deutschland wieder in die Weltkirche einbindet. Der Augsburger Bischof Bertram Meyer schließt sich dieser Meinung an und schlägt vor, dass sich der Synodale Weg in Deutschland in den weltweiten synodalen Prozess, der bis 2023 dauern soll, einklinkt und nichts überstürzt.

ZdK: Die Weltkirche kann von der Kirche in Deutschland lernen

Das ZdK sieht keine Veranlassung, den eingeschlagenen Synodalen Weg in Deutschland auszusetzen sondern ist der Meinung, dass die hier geleistete Arbeit der Weltkirche diene – ganz nach der alten Fehlhaltung, die davon überzeugt ist, dass am deutschen Wesen die Welt genesen solle.

Von der Pressestelle des Erzbistums Bamberg, dem ich angehöre, gab es leider keine Stellungnahme zur Initiative von Frau Westerhorstmann.

Meinungs- und Redefreiheit in Gefahr

Donald Trump wurde als noch amtierender Präsident der ältesten Demokratie der Welt stummgeschaltet. Die sozialen Netzwerken Facebook, Instagram und Twitter haben seine Plattformen gesperrt. In Deutschland wird dies überwiegend begrüßt.

Das Grundrecht auf Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut

Die Aussperrung berührt aber einen Aspekt, der für die Demokratie von grundlegender Bedeutung ist, denn sie stellt einen Eingriff in die Meinungsfreiheit dar. Dieses Vorgehen könnte gerade dort Schule machen, wo es ohnehin um das Recht auf freie Meinungsäußerung schlecht bestellt ist. Der russische Oppositionelle Alexey Nawalny, der gerade einen Giftanschlag überlebt hat, warnt davor: „Jedesmal wenn sie jemand zum Schweigen bringen wollen, werden sie sagen: ´Das ist doch gang und gäbe, selbst Trump wurde auf Twitter blockiert`“

Vorwurf HASSREDE – Redefreiheit in Gefahr?!

In Finnland muss sich die Parlamentsabgeordnete Dr.Räsänen wegen eines Bibelzitates verantworten. Im April 2021 nimmt die Polizei im Großraum London John Sherwood, der seit über 30 Jahren dort als Pastor tätig ist, fest, weil er im Freien über den Satz „Also schuf Gott den Menschen in seinem Bild, als Mann und Frau schuf er sie“ aus dem Buch Genesis gepredigt hat. Sie nahmen ihm die Bibel ab, zerrten ihn von der Straße, befragten ihn über seine Vorstellung von Sexualmoral und behielten ihn über 20 Stunden in Polizeigewahrsam.

Was versteht man unter „Hassrede“?

Die Beschuldigung „Hassrede“ zeigt eine inflationäre Entwicklung. Mittlerweile werden nicht nur extreme Ansichten als „Hass“ bewertet sondern alle Ansichten, die von der aktuell akzeptierten politischen und kulturellen Meinung abweichen. Lange bevor jemand vor Gericht landet, steht er bereits in den sozialen Medien unter Anklage.

Eindämmung von „Hassreden“ im Netz

nach der neuen Gesetzgebung wird nicht die Person bestraft, die eine Hassrede fertigt, sondern die Plattform, auf der sie erscheint (Beihilfe!), auch wenn der Täter nie vor einem ordentlichen Gericht angeklagt wird. Die sozialen Netzwerke müssen also angebliche „Hassreden“, die ihnen gemeldet werden prüfen und löschen, sonst drohen Bußgelder bis zu 5 Mill.€. Was liegt also für Facebook, Twitter u.a. näher, als zu zensieren. Sie werden ja nicht zur Rechenschaft gezogen, auch wenn sie rechtmäßige Inhalte von ihren Plattformen entfernen. Für den Staat ist das sehr praktisch, denn es ist ja nicht er, der die Meinungsäußerung seiner Bürger zensiert.

Zensuren finden inzwischen auch außerhalb der sozialen Netzwerke statt

Vor allem an unseren Universitäten, in öffentlichen TV-Anstalten und akademischen Zirkeln nimmt die Bevormundung trotz Meinung- und Redefreiheit rapide zu. Andersdenkende werden boykottiert und hart bestraft. Unter dieser Zensur leiden große Teile der Bevölkerung – sie haben Angst, ihre Meinung zu sagen – und unsere Demokratie nimmt Schaden.

Zukunft „deutscher Wald“ ?

Dass beim deutschen Wald vieles nicht zum Besten steht und dringend etwas passieren muss ist in der Großen Koalition unbestritten. Strittig ist aber das WIE.

„Du wirst mehr in Wäldern finden als in Büchern. Bäume lehren dich Dinge, die dir kein Mensch sagen kann.“

Bernhard von clairvaux

Die sog. „Waldstrategie 2020“ läuft Ende des Jahres aus.

Während das Landwirtschaftsministerium (CDU) wirtschaftliche Interessen stärker berücksichtigen will plädiert das Umweltministerium (SPD) für mehr Natur ohne menschliche Nutzung. Nach dem Positionspapier „Für eine naturnahe und klimastabile Waldzukunft“ soll der Wald künftig weniger der Holzgewinnung sondern deutlich mehr dem Klima- und Artenschutz dienen. Es geht darum, „Waldböden zu schützen, den Wasserhaushalt zu verbessern, den Anteil ungenutzter Waldflächen zu steigern und insbesondere auch alte Wälder zu bewahren und Totholzanteile zu erhöhen“. Waldbesitzer, die zum Klimaschutz beitragen, sollen dafür „angemessen honoriert“ werden.

„Für eine naturnahe und klimastabile Waldzukunft“

Das Positionspapier des Umweltressorts stimmt hoffnungsvoll, denn es zeigt den richtigen Weg. Die Bedeutung des Waldes für Klima und Natur sowie für Pflanzen und Tiere ist wichtiger als gewinnorientierte Holznutzung. Bleibt zu hoffen, dass die künftige, wahrscheinlich schwarz-grüne Bundesregierung diese Ziele umsetzt.

Weltnaturerbe und Nationalpark „Steigerwald“

Beim Nordsteigerwald würden wir damit unseren Zielen ein Stück näher kommen. Die Bayerische Staatsregierung könnte dann nicht nur Loblieder auf den Nationalpark „Bayerischer Wald“ singen sondern auch den Steigerwald rühmen.

„Die Natur hat nie aufgehört, zu uns zu sprechen. Wir haben nur aufgehört, auf sie zu hören“

weisheit der Indianer
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