Gefühl für Realismus verloren

Vor dem Hintergrund der grauenhaften Bilder aus Butscha scheint der Westen jedes Gefühl für Realismus zu verlieren. Mir scheint, unsere Zivilisation geht am eigenen Moralismus zugrunde.

geblendet von eigener moralischer Unbeflecktheit

Geblendet von der eigenen moralischen Unbeflecktheit und der moralischen Überlegenheit der eigenen Werte, wird jeder, der zur Nüchternheit ermahnt und verbale Deeskalation einfordert abwertend zum Putin Versteher degradiert. Überall Vorverurteilungen und Gerichtshöfe der Moral, die keine Prozessordnung kennen. Zum ehernen Bestand des Rechtsstaat und unserer Werteordnung gehört die Unschuldsvermutung, der Grundsatz „in dubio pro reo“, der Schutz des Eigentums und die Meinungsfreiheit.

EU: unglaubwürdiges Rechtsstaatsgehabe

Bei nächstbester Gelegenheit werden diese Werte dann von den moralistischen Gutmenschen über Bord geworfen und eine hochgefährliche verbale Eskalationsdynamik befeuert. Es werden Berufsverbote für russische Künstler und Sportler ausgesprochen, russische Informationsquellen werden geschlossen, Jachten und Häuser von Putin vermeintlich nahestehenden Russen werden beschlagnahmt und ihre Konten eingefroren. Die EU sitzt auf hohem Roß – doch ihr Rechtsstaatsgehabe ist wenig glaubwürdig und steht auf tönernen Füssen.

Die Beendigung des Krieges ist das Gebot der Stunde

Eine Beendigung dieses Krieges ist nur auf politischem Weg möglich. Voraussetzung dafür ist, die Emotionen herunterzufahren, verbal abzurüsten und die Gegenseite nicht zu verteufeln.

Zweifel an der Vernunft der EU

Die Demütigung des Gegners ist nicht zielführend und endet – wie viele Beispiele aus der Geschichte zeigen -oft in die Sackgasse. Mit weiteren Sanktionen und der Lieferung von Angriffswaffen an die Ukraine wird genau das Gegenteil erreicht.. Der Krieg wird verlängert, Menschen sterben und Städte werden zerstört. Ist der Wunsch der Ukraine nach einem Nato Beitritt all das Leid wert. Warum haben die USA und die Ukraine am 10. Nov. 2021 ein Abkommen geschlossen, in dem ein Nato Beitritt in Aussicht gestellt wurde, obwohl beide Seiten wußten, dass damit die von Putin formulierte „Rote Linie“ überschritten wird.

Hitler-Stalin Pakt war ursächlich für den 2. Weltkrieg

In einer Erklärung der EU vom April 2009 wird festgestellt, dass der Hitler-Stalin-Pakt die Ursache für den 2. Weltkrieg war. Bedeutet das dann, dass der Einmarsch Hitlers nur die Folge dieses Paktes war? Und was bedeutet die obige Feststellung bezogen auf den Krieg in der Ukraine? War der russische Einmarsch oder das Abkommen vom 10. 11. 2021 ursächlich für den Krieg?

USA sind die Profiteure dieses Krieges

Dieser Krieg nützt den wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der USA. Amerikas Interesse an einer Deeskalation dürfte deshalb eher gering sein: Sie können Deutschland und der EU endlich ihr Flüssiggas verkaufen, profitieren von den explodierenden Energiekosten in Europa und werden durch die Flüchtlingsprobleme nicht tangiert. Ihr geopolitisches Interesse daran, Russland weiter nach Osten zu drängen wird erfüllt und das Verhältnis zwischen Russland, dem größten Land der Erde, und der EU / Deutschland wird gemäß dem Grundsatz „divide et impera“ nachhaltig beschädigt.

„Grenzenlose Freundschaft“ zwischen Peking und Moskau!?

das virtuelle Gipfeltreffen am 1.4.2022 zwischen Brüssel und Peking hat – nicht überraschend – gezeigt, dass Peking im Ukraine Krieg auf der Seite Moskaus steht. Das in Peking unterzeichnete Partnerschaftsabkommen zwischen den beiden Staaten soll nicht nur Ausdruck „grenzenloser Freundschaft“sein sondern ist auch ein ideologisches Manifest, das den Abstieg des Westens beschwört. Die Schuld an diesem Krieg tragen nach Meinung Chinas allein die USA und die Nato weil sie sich trotz Putins jahrzehntelanger Warnung immer weiter nach Osten ausgedehnt haben. Das Fass zum überlaufen hat dann wohl das Beistandsabkommen zwischen der Ukraine und den USA vom 10.11.2021 gebracht. China lässt sich nicht auf die vermeintlich „richtige Seite der Geschichte“ aus Sicht geschichtsblinder westlicher Moralisten in Politik und Medien ziehen sondern entscheidet sich im Zweifel für die Geopolitik und gegen den aus ihrer Sicht dekadenten Westen.

was wenn China Russland wirtschaftlich und militärisch unterstützt?

es besteht durchaus die Gefahr, dass China westliche Sanktionen unterläuft oder Moskau mit Waffenlieferungen unter die Arme greift. China scheint in diesem Konflikt eigene wirtschaftliche Interessen hintan zu stellen und sich für eine geopolitische Strategie zu entscheiden. Die damit einhergehenden wirtschaftlichen Verluste treffen nicht nur China sondern mindestens genauso hart auch den Westen.

Präsident Selenskyj – ein politischer Hasardeur?

In der Hl. Schrift Lukas 14,31 (Luther Übersetzung) heißt es: Wenn der König sieht, dass er mit 10.000 einem Gegner mit 20.000 gegenübersteht, dann schickt er eine Gesandtschaft, wenn der Feind noch fern ist, und bittet um Frieden.

Beistandspakt vom 10.11.2021

Der ukrainische Präsident Selenskyj tut genau das Gegenteil. Er reizt den russischen Bären und schließt am 10.November 2021 mit Amerika einen Beistandspakt, in dem die Aufnahme in die NATO in Aussicht gestellt und die territoriale Integrität zugesichert wird.

Putin warnt seit 10 Jahren die NATO

Putin sagt seit mehr als 10 Jahren, dass mit der Vereinnahmung der Ukraine durch die Nato/EU eine rote Linie überschritten wird, die Russland nicht hinnehmen kann. Der Westen hat dies nicht ernstgenommen. Die NATO hat sich nach dem Zusammenbruch der SU – entgegen ihren Zusagen – immer weiter nach Osten ausgedehnt und damit Öl ins Feuer gegossen. Russland verfolgt genauso wie die Nato strategische Ziele. Eine Erweiterung der NATO auf die Ukraine bedeutet, dass der Westen unmittelbar an der russischen Grenze Atombomben aufstellen könnte. Der Angriffskrieg Putins ist durch nichts zu rechtfertigen. Dennoch ist dieser Konflikt nicht vom Himmel gefallen. Auch der Westen hat Fehler gemacht die mitursächlich waren für die russische Invasion. Viele im Westen haben diese Eskalation vorhergesehen.

. . .erinnern wir uns an die Kuba Krise 1962

Als die Sowjetunion 1962 auf Kuba Atombomben stationieren wollte, wäre es fast zum 3. Weltkrieg gekommen, weil die USA dies aus geopolitischen Gründen nicht hingenommen haben. Russland hat seine Atombomben wieder abgebaut. Die Amerikaner haben bei geopolitischen Entwicklungen, die gegen ihre Interessen liefen, nie so lange zugeschaut wie Putin, bevor sie intervenierten. Hier wird moralistisch dahergeredet und mit zweierlei Maß gemessen.

Absicherung demokratischer Systeme und Schutz der Freiheit?

Bei der Nato Osterweiterung geht es angeblich um die Absicherung demokratischer Systeme. Bezogen auf die Ukraine habe ich da meine Zweifel. Die Ukraine ist nicht nur eines der ärmsten sondern auch eines der korruptesten Länder Europas. Die ukrainische Regierung arbeitet mit faschistischen und faschistoiden Gruppen zusammen und pflegt enge Kontakte zu Oligarchen und Akteuren der organisierten Kriminalität (Bundeszentrale für politische Bildung v. 26.9.2018). Vor nicht allzu langer Zeit enthüllten die „Pandora Papers“ dubiose Offshore-Geschäfte des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Heute ist der Bericht mit einer Warnung versehen, die „ins Bild passt“.

Neutralität der Ukraine ist das Gebot der Stunde

Weder Russland noch die Nato haben in der Ukraine etwas zu suchen. Der Westen sollte dem geopolitischen Verlangen Russlands nach Neutralität der Ukraine nachkommen und endlich aufhören, der Ukraine Hoffnungen auf eine NATO Mitgliedschaft zu machen.

Wir müssen verbal abrüsten und einen kühlen Kopf bewahren

wenn man in den deutschen Medien die emotionale und martialische Wortwahl unserer moralistischen Gutmenschen liest, die überzeugt sind, dass sie auf der richtigen Seite stehen, dann fühlt man sich erinnert an die verbalen Entgleisungen vor dem 1. Weltkrieg: „..jeder Stoß ein Franzos … jeder Schuss ein toter Russ..“. Russland ist das größte Land der Erde und es ist unser Nachbar. Frieden werden wir nur erreichen, wenn wir miteinander reden. Erfolg werden wir nur haben, wenn wir der Gegenseite zuhören und sie nicht moralistisch (Wir sind die Guten!) niedermachen und demütigen.

der Synodale Weg missbraucht den Missbrauch

In der Präambel des Synodalforums IV steht, dass die „Sexuallehre der Kirche“ Missbrauchstaten „offensichtlich begünstigen kann“ und es wird behauptet, „dass kirchliche Sexualethik auch die Verbrechen des sexuellen Missbrauchs in der Kirche begünstigt hat“.

Wollen die Synodalen damit ernsthaft andeuten, . . .

die Lehre der Kirche habe in irgendeiner Weise auch nur ansatzweise sexuellen Missbrauch billigend in Kauf genommen? Das Problem ist nicht die Lehre der Kirche, sondern dass sich so viele nicht daran gehalten haben!

Der Synodale Weg instrumentalisiert den Missbrauch für seine Interessen

Die Anerkennung und Segnung von homosexuellen Beziehungen und wiederverheirateten Geschiedenen und all die anderen Forderungen des Synodalen Weges würde keinen sexuellen Missbrauch verhindern. Der Missbrauch wird vom Synodalen Weg instrumentalisiert, um ganz andere Interessen durchzusetzen!

DEUTSCHE REFORMATION 2.0 ?

Mit den Beschlüssen der 3. Synodalversammlung in Frankfurt wird deutlich, dass der Synodale Weg – entgegen allen Beteuerungen – einen deutschen Sonderweg

Ziel ist es, sich dem Zeitgeist unterzuordnen

anstrebt, der mit Traditionen bricht und sich dem Zeitgeist unterordnen will. Der Plan, in Rom u. a. eine Sondergenehmigung für das Frauendiakonat zu beantragen, zeigt, dass eine „Akzeptanztheologie“angestrebt wird, die der säkularen Gesellschaft keine Angriffsflächen mehr bietet.

Die Synodalen wollen gefallen und nicht mehr “ das Salz der Erde“ sein

Mit dem Salz der Erde, von dem im Evangelium die Rede ist, hat das alles nichts mehr zu tun. Der Inhalt der Hl. Schrift wird relativiert und bietet fortan viel Platz für die Götzen der Gegenwart: Gender, Gleichstellungspolitik, Sich lossagen von Rom . . . Die Beschlüsse haben zwar keine Rechtsverbindlichkeit sondern beschreiben lediglich den Status quo der Kirche in Deutschland.

was ist mit den deutschen Bischöfen los?

Dennoch stellt sich die Frage, was mit unseren Bischöfen los ist. Warum stimmen zwei Drittel von ihnen – z.T. ohne sich an der Debatte zu beteiligen – einem Weg zu, der im In- und Ausland die Angst vor einem deutschen Schisma schürt?

Sehnsucht nach Applaus und Menschenlob auf Kosten der Wahrheit

Der Wunsch mancher Bischöfe nach Applaus ist nachvollziehbar, denn die Sehnsucht nach Bejahung und Zuneigung ist zutiefst menschlich. Echte Barmherzigkeit und Annahme kann aber niemals auf Kosten der Wahrheit gehen, auch wenn dies schmerzlich ist. Hier für Menschenlob oder aus Menschenfurcht alles als gleich gut und gleich-wertig zu akzeptieren, wird dem Menschen mit seinen existenziellen Fragen nicht gerecht.

Papst em. Benedikt XVI. soll abgestraft werden

Vielen Kirchengegnern ist Papst em. Benedikt XVI. ein Dorn im Auge, weil er unbequem ist. Das moralistische Diskreditierungs- und Diskriminierungswollen in den Medien ist deutlich spürbar. Der em. Papst soll abgestraft werden, weil er – der größte Theologe und Kirchenlehrer unseres Jahrhunderts – für eine konservative Kirche steht und nicht dem Zeitgeist frönt. Er hält uns den Spiegel vor und erinnert die Menschen daran, was unverrückbar in der Hl. Schrift steht.

Die Kirche ist keine Agentur des Zeitgeistes

Das Christentum will keine Wohlfühlreligion sein und keine Agentur des Zeitgeistes. Gott = Gott! Der Mensch kann sich nicht an seine Stelle setzen, er kann Gott nicht ersetzen. Überall wo er es versucht hat ist er kläglich gescheitert. Vor diesem Hintergrund ist der emeritierte Papst Benedikt XVI. die wandelnde Antithese zur „Selbstvergottung“ des Menschen.

Viele Zeitgenossen empfinden die Kirche als Störenfried und als Bollwerk gegen den zeitgeistigen Umbau der Menschennatur, das sie einreissen möchten. Sie wollen – koste es, was es wolle, den em. Papst Benedikt XVI. demütigen. Dem Vernehmen nach soll er als Erzbischof von München vor mehr als 40 Jahren einen homosexuellen Straftäter als Priester nicht verhindert haben. Erinnerungslücken werden ihm nicht gestattet.

Gutmenschen, Meinungseinfalt und die ewige Wahrheit

Die Gutmenschen unserer Tage glauben deshalb die moralistische Keule schwingen zu dürfen. Sie setzen ihre Überzeugungen absolut, verunglimpfen Andersdenkende und glauben in arroganter Selbstüberschätzung, sie werden vergangenen Zeiten gerecht wenn sie ihre subjektive Sichtweise den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts einfach überstülpen.

Straffreiheit für Sexualität mit Minderjährigen?

Das Problem, über das wir 2021/2022 so leidenschaftlich diskutieren, wurde damals nicht nur in der Kirche, sondern in der Gesellschaft insgesamt anders wahrgenommen und weniger streng gewichtet als heute. Das zeigt auch die Tatsache, dass im 1. Parteiprogramm der GRÜNEN, die sich 1980 gegründet haben, die Forderung enthalten war, Sexualität mit Minderjährigen straffrei zu stellen.

Verdienste des em. Papstes werden ignoriert

Bei all den Angriffen gegen Papst Benedikt XVI. wird ignoriert, dass Ratzinger/Benedikt der erste in der Kirchenspitze war, der sich dem Missbrauch gestellt hat. Benedikt hat 2011 und 2012 hunderte von Priestern wegen Missbrauchsvorwürfen abberufen und laisiert (taz v. 1.1.2014). Als Papst hat er 2010 die Verjährungsfrist für die kirchenrechtliche Ahndung verlängert und den Perspektivenwechsel eingeleitet weg vom Schutz straffälliger Priester hin zur Hilfe für die Opfer. Ihnen hat der Papst bei all seinen Reisen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Ihm zu unterstellen, er habe dieses Thema verdrängt oder verleugnet entbehrt jeder Grundlage.

Welcher deutsche Bischof hat Ähnliches zur MissbrauchsAufklärung beigetragen?

Diejenigen kirchlichen Würdenträger, die den Papst kritisieren sollten sich fragen ob sie beim Missbrauchsthema Ähnliches geleistet haben. Als praktizierender Christ tut es mir in der Seele weh, dass Papst Benedikt sich jetzt, 95 Jahre alt, quasi allein und gerade in seinem Heimatland vor nicht wohlwollenden deutschen Bischöfen und Kommentatoren für den Missbrauch entschuldigen muss, für dessen Aufklärung er sich Zeit seines Lebens intensiv eingesetzt hat.

65% der Bevölkerung sind gegen Gender-Sprache

Nach einer Umfrage von Infratest Dimap sind 65% der deutschen Bevölkerung gegen die Gender-Sprache. Selbst bei den Wählern der Grünen sprechen sich 48% gegen eine „geschlechtergerechte“ Sprache aus, nur 47% sind dafür. Bei der SPD sind 57% dagegen, bei der Union 68%, bei der Linken 77%, bei der FDP 72% und bei der AfD 83%. Die Umfragewerte zeigen, dass sich die Menschen nicht ideologisch gängeln lassen wollen, weil sie ahnen, dass ein Anschlag auf die Freiheit der Sprache ein Anschlag auf die Freiheit des Denkens ist. Es scheint doch noch so etwas wie den gesunden Menschenverstand zu geben.

Friedrich Merz fordert Verbot der Gender-Sprache

Friedrich Merz fordert nach französischen Vorbild ein Verbot der Gender-Sprache in öffentlichen Einrichtungen. Der Hamburger CDU-Chef Christoph Bloß folgt ihm.

„Menschenrecht auf Abtreibung“

Vier Parteien, die Grünen, SPD, Linke und FDP fordern in ihrem Wahlkampf 2021 ausdrücklich ein „Menschenrecht auf Abtreibung“. Sie wollen: vollständige staatliche Finanzierung, Ausbildungspflicht im Medizinstudium und sogar die Verpflichtung von Krankenhäusern, Abtreibungen durchzuführen, sowie die Abschaffung der §§ 218 und 219 StGB.

Abtreibung = aktive Tötung

Bei dem „Recht auf Abtreibung“ geht es nicht um abstrakte „Selbstbestimmung“ sondern um eine umumkehrbare Entscheidung über Leben und Tod. Das Herz jedes Kindes schlägt bereits ab dem 21. Lebenstages! Fortschritt und Zukunft kann es nur durch die Bewahrung des Lebens geben, nicht durch aktives Töten.

Unsere Abgeordneten sollten sich den Film „Unplanned“ anschauen

Der Film „Unplanned“, der von den Abtreibungsbefürwortern boykottiert und bekämpft wird, zeigt die grausame Wirklichkeit der Abtreibung. Ich bin der Initiative „Christdemokraten für das Leben e.V.“ sehr dankbar, dass sie allen Abgeordneten den beeindruckenden Film zusendet. Er beschreibt das Wirken der Abtreibungslobby sowie die Arbeit von Planned Parenthood, zu deren Dachorganisation auch ProFamilia gehört!

Anti-Abtreibungsfilm „Unplanned“ auf DVD-Bestsellerliste vom „Spiegel“

Obwohl sich in Deutschland kein Verleih fand, der den Film „Unplanned – Was ich sah, änderte alles“ ins Kino bringen wollte und der Film von den Mainstream-Medien ignoriert und nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt wurde, steht er auf Platz 4 der Spiegel-Bestsellerliste der meistverkauften DVD`s.

Ein Lernstück für Medienschaffende

Der Erfolg dieser DVD ist eine Sensation und ein Lernstück für Medienschaffende, die häufig nach dem Motto verfahren: „was nicht passt, wird ignoriert“. Die deutsche Kino- und Medienwelt sollte sich selbstkritisch damit auseinandersetzen und die notwendigen Schlüsse daraus ziehen, denn nicht der eigene Erwartungshorizont sollte das Maß aller Dinge sein. Es mag ärgern oder verstören, dass sich ausgerechnet dieser Film erdreistet, an der vierten Macht vorbei so erfolgreich zu sein. Aber es zeigt, dass die Menschen eigenverantwortlicher denken und entscheiden als manche Kulturkritiker ahnen. Mit der harten Realität der Abtreibung konfrontiert, scheint die schöne Theorie des Frauenrechts auf Abtreibung ins Wanken zu geraten.

Für mich ist der Erfolg von „Unplanned“ eine große Ermutigung öfter mal gegen den Mainstream zu schwimmen.

(DVD EAN 4051238076967, 15€, USA 2020, 105 Minuten, Regie: Chuck Konzelman, Cary Solomon)

Sind Gegner der Frauenweihe Rassisten?

Johanna Rahner, Theologin und Vorsitzende des Katholisch-Theologischen Fakultätentages hat auf einem Frauenforum Gegner der Frauenweihe als RASSISTEN bezeichnet.

Statt Wertschätzung pflegt Frau Prof. Rahner eine Kultur der Verachtung

Sie verunglimpft damit nicht nur alle Christen, die dem Lehramt unserer Kirche anhängen sondern auch alle Menschen die unter Rassismus leiden und um ihr Leben fürchten. Wie kann es sein, dass Theologie-Professoren Inhalte lehren, die diametral im Gegensatz zu unseren überlieferten Glaubensinhalten stehen?

Respektlos gegenüber Lehramt und zeitlosen Glaubensinhalten

Wenn das Lehramt der Kirche von unseren Theologie-Professoren nicht nur noch respektiert wird, wenn es mit den eigenen Positionen übereinstimmt, dann sind diejenigen, die so denken , auf dem Weg in eine andere Kirche. Es wäre deshalb nur konsequent, wenn sie ihre Berufungsurkunde zurückgeben, weil sie nicht mehr im Auftrag der katholischen Kirche handeln.

Islamophobie in Europa?

Im Oktober 2020 wurde in Paris der Lehrer Samuel Party geköpft, weil er angeblich islamische Gefühle verletzt hat. In der nordenglischen Stadt Batley wurde aktuell ein Lehrer suspendiert, weil er in seinem Unterricht Mohammed – Karikaturen gezeigt hat.

Werke von Mozart und Beethoven aus dem Lehrplan gestrichen

Zeitgleich nimmt die Universität Oxford im Studiengang Musik die Werke von Mozart und Beethoven vom Lehrplan, weil ihr „Notensystem kolonialistisch sei und diese weiße, europäische Musik aus der Zeit der Sklaverei bei den farbigen Studenten großes Leid auslösen könne“.

Zensur: Dante´s “ Göttliche Komödie“ verletzt islamische Gefühle

In den Niederlanden ist kürzlich eine zensierte Übersetzung von Dante´s „Göttlicher Komödie“ erschienen, in der die Passage über den Propheten Mohammed, der im Hölleninferno schmort, einfach gestrichen wurde. Dante´s Grab in Ravenna muss inzwischen ständig bewacht werden, weil gefühlsverletzte Islamisten über den Tod hinaus ihr eigenes „Inferno“ mit ihm planen. Diese Entwicklung erscheint mir mehr als bedenklich

Die – dauerempörten – Herren Muslime fordern Grenzen der Meinungsfreiheit

Im vorauseilendem Gehorsam oder auch aus purer Angst werfen sich Universitäts- und Schulleitungen pflichtbewußt in den Staub und versichern, dass sie ihre Fehler eingesehen haben. Viele „Gutmenschen“ in Deutschland sind sogar der Meinung, dass die oben genannten Lehrer Mitschuld tragen an ihrem Schicksal.

„Zivilisationen sterben nicht, sie begehen Selbstmord“

Arnold J. Toynbee

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